Im Frühjahr ab etwa Mitte März. Da das Klima regional und in jedem Jahr sehr unterschiedlich sein kann, können Sie sich auch am Zeitpunkt der Forsythienblüte orientieren. Wenn diese ihre gelben Blüten zeigen, können auch die Rosen zurückgeschnitten werden.
Im Handel sind unterschiedliche Dünger erhältlich, so dass die Auswahl eines geeigneten Düngers einem Laien oft schwer fällt. Einfacher wird es, wenn ein spezieller Rosendünger verwendet wird, der in seiner Zusammensetzung auf die Bedürfnisse der Rose abgestimmt ist.
Wurzelnackte Rosen: je nach Sorte zwischen ca. 20 und 40 cm Trieblänge, unbelaubt
Containerrosen: je nach Sorte zwischen ca. 20–50 cm Trieblänge, durchwurzelter Topfballen, belaubt, knospig bis blühend Büsche
A-Qualität: mindestens drei normal
entwickelte und gut ausgereifte Triebe
Stämme A-Qualität: Krone mit mindestens drei stark entwickelten, aus zwei Veredlungsstellen entspringenden Trieben
Die im Katalog angegebenen Größen und
Maße basieren auf durchschnittlichen
Erfahrungswerten. Die Ausprägung ist von
unterschiedlichen Faktoren abhängig:
Dies sind die Bodenbeschaffenheit, die Lichtverhältnisse, die Düngung, der Rückschnitt und die Konkurrenz zu benachbarten Pflanzen. In der Regel ist die genannte Wuchshöhe bei den Kleinstrauch-, Beet-, Edel- und Zwergrosen nach ca. 2–3 Jahren erreicht. Strauch und Kletterrosen benötigen einen Zeitraum von ca. 3–4 Jahren.
Öfter blühende Rosensorten haben die Eigenschaft, nach der Hauptblüte im Sommer mehrere weitere Blüten zu bilden. Sie verdanken diese Fähigkeit der Tatsache, dass sie auch an diesjährigen Trieben Blüten bilden können.
Zwischen der Blütenneubildung können auch zeitliche Pausen liegen. Bei den Kleinstrauchrosen gibt es sogar die Eigenschaft des dauerhaften Blühens. Je nach Sorte ist es jedoch sehr unterschiedlich.
Werden die Rosen in der genannten Menge auf 1 m² gepflanzt, ist die Fläche nach ca. 2–3 Jahren geschlossen bedeckt. Auch hier spielen Standort und Boden eine wichtige Rolle. Ist dieser eher leicht (sandig), ist in dem Beispiel die höhere Anzahl von 4 Pflanzen empfehlenswert, ist er eher schwer (lehmig), die niedrigere Anzahl von 3 Pflanzen.
Wird zu dicht gepflanzt, ist die Durchlüftung schlechter, das Laub trocknet nicht so gut ab und es können schneller Blattkrankheiten auftreten. Zu berücksichtigen ist weiterhin, ob noch andere Pflanzen auf der Fläche gesetzt werden. Für diese sollte ein ausreichender Abstand zu den Rosen eingehalten werden, um
Konkurrenzdruck zu vermeiden.
Ja, jedoch ist dabei zu berücksichtigen, dass
halbschattig mindestens 5 Stunden Sonne
bedeutet. Darüber hinaus eignen sich nicht
alle Sorten für einen solchen Standort.
Anhand dieses Icons im Shop erkennen Sie, welche Sorten für eine Pflanzung im Halbschatten geeignet sind.
Die Ausprägung des Dufts ist unter anderem abhängig von der Tageszeit, Jahreszeit, dem Standort und dem Wetter.
So ist er abends meist stärker als morgens, bei warmem Wetter stärker als bei kühlem oder regnerischem. Auch die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe des Duftes kann sich durch die genannten Faktoren ändern, so dass der Duft unterschiedlich erscheint.
Die Farbe einer Rosenblüte ist vielfältig.
Sie changiert meist in einem bestimmten Farbbereich oder geht sogar in einen anderen über. Von der Knospe über die Vollblüte bis zum Verblühen verändert sich der Farbton beständig.
Diese natürliche Variation jeder Sorte entsteht durch biochemische Vorgänge in den Blüten und wird zudem durch Umweltfaktoren beeinflusst. Dies sind zum Beispiel die Sonneneinstrahlung, der Standort und dessen Wasser- und Nährstoffversorgung sowie auch seine geographische Lage.
Fotografien von Rosenblüten stellen immer nur eine Momentaufnahme dar. Die abgebildeten Blüten wurden meist zum Zeitpunkt des vollen Erblühens fotografiert. Wir sind natürlich bemüht, die Rosen so naturgetreu wie möglich darzustellen und hoffen, dass die ergänzenden Informationen in der jeweiligen Sortenbeschreibung des Kataloges helfen, sich von der Sorte ein Bild machen zu können, ohne sie in natura gesehen zu haben.
Es könnte an der Gabe von zu viel Dünger liegen. Durch eine Überversorgung mit Stickstoff wachsen die Pflanzen stark und auch schnell, so dass das Gewebe weicher und nicht so standfest ist. Handelt es sich dazu um Sorten, die sehr viele Blüten bilden, sorgt deren Gewicht für das Legen der Triebe.
Dies ist ein natürlicher Prozess. Die Pflanzen bereiten sich durch das Einlagern der Nährstoffe in das Holz und das damit verbundene Abwerfen der Blätter auf die Winterruhe vor. Es kann von Sorte zu Sorte variieren, zu welchem
Zeitpunkt der Laubfall erfolgt.
Dies sollte nicht verwechselt werden mit dem Blattfall einer Rose, der durch eine Pilzinfektion ausgelöst wurde.
Häufig ist dieses auf die Standortwahl zurückzuführen. Ist dieser eventuell doch nicht so gut für die ausgewählte Rosensorte geeignet? Passen Faktoren wie Lichtverhältnisse, Bodenbeschaffenheit, Wasser- und Nährstoffversorgung sowie
Pflanzabstände zwischen den Rosen und zu anderen Pflanzen?
Dazu hat auch der Wetterverlauf eines Jahres einen Einfluss auf das Auftreten von Blattkrankheiten. In einem feuchten, kühlen Sommer ist beispielsweise der Befallsdruck höher.
Es ist weiterhin ein Unterschied, ob eine Rosensorte ausgepflanzt ist oder in einem Kübel wächst, für den wieder gesonderte Bedingungen gelten. Mit den Angaben zur Blattgesundheit in unserem Katalog kennzeichnen wir, wie hoch die natürliche Toleranz der jeweiligen Sorte bezüglich Blattkrankheiten ist.
Nein, die Bildung von Hagebutten als Frucht der Rose ist natürlich.
Für die Pflanze entsteht dadurch kein Nachteil. Bei den öfter blühenden Sorten sollte jedoch ein Rückschnitt nach der ersten Blüte erfolgen, um eine schöne Nachblüte zu erhalten. Die Neigung zur Hagebuttenbildung ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich stark ausgeprägt.
Ja. Nur wird sich, je später die Rosen geschnitten werden und je stärker sie bereits zum Schnittzeitpunkt ausgetrieben sind, die Blüte zeitlich nach hinten verschieben.
Der Rückschnitt im Frühjahr ist als ein Verjüngungsschnitt anzusehen. Das bedeutet, durch den Rückschnitt entfernen Sie totes und erfrorenes Material und regen die Pflanzen zu neuem Austrieb und Wachstum an.
Ein weiterer Effekt ist, dass Sie durch den Rückschnitt oder Auslichten von Rosensträuchern für eine bessere Durchlüftung des Beetes bzw. der Pflanze sorgen und somit schon den ersten Schritt für eine gute Gesundheit der Pflanzen getan haben.
Weiterhin entfernen Sie auch so bereits Schädlinge (z.B. Eier der Blattlaus oder Pilzsporen von überwinternden Pilzen), so dass
diese bereits früh in ihrer Entwicklung gehindert werden.
Grundsätzlich ja, aber nicht ausschließlich. Allerdings hat man bei dieser Art Dünger keine genauen Angaben über die Nährstoffgehalte und er sollte auch bereits gut verrottet sein. Gleiches gilt auch für die Verwendung von Kompost als Dünger.
Die erste Düngung erfolgt im Frühjahr entsprechend der Witterung etwa Mitte März.
Je nach Düngerart muss dann noch einmal Mitte/Ende Juni nachgedüngt werden. Nach Mitte Juli sollte kein Volldünger mehr gegeben werden.