Nachhaltige Schönheit entsteht aus guter Pflege

Mit unserem Ratgeber ROSENPRAXIS möchten wir Ihnen unser Rosenwissen kompakt und praxisnah vermitteln, vor allem aber Antworten auf häufig gestellte Fragen geben. Dabei liegt unser Fokus weniger auf Vollständigkeit, dazu ist die Themenvielfalt auf diesem Gebiet einfach zu groß. Zumeist erreichen uns Fragen zur Rose, ihrer Pflege und Verwendung. ROSENPRAXIS ist ein Ratgeber für Rosenneueinsteiger und -liebhaberinnen, mit Rosen im hauseigenen Garten.

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Botanik der Rose

In der botanischen Ordnung gehören die Rosen zu der Gattung Rosa (Rose) und bilden mit vielen anderen Gattungen die Familie der Rosacea (Rosengewächse). Zu diesen gehören auch die Obstgehölze wie z.B. Apfel, Birne und Pflaume.

In den folgenden Texten werden häufig einzelne Pflanzenteile der Rose genannt, die in dieser Abbildung erklärt werden.

Winterschutz

Was Frosthärte mit der Nährstoffversorgung der Pflanzen zu tun hat.

Es ist ein wunderschönes Bild, das sich dem Betrachter bietet, wenn sich im winterlichen Morgengrauen die ersten Sonnenstrahlen auf das Rosenbeet legen. Die eisige Frostschicht auf den letzten Blüten des Jahres ist ein hübsches Stillleben, das allerdings, je nach Sorte und Umständen, Schäden an den Pflanzen zur Folge haben kann.

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Oft gefragt / FAQs
  • Meine Rosen haben Blattkrankheiten, obwohl sie im Katalog mit einer guten Blattgesundheit gekennzeichnet sind. Wie kann das sein?
    Häufig ist dieses auf die Standortwahl zurückzuführen. Ist dieser eventuell doch nicht so gut für die ausgewählte Rosensorte geeignet? Passen Faktoren wie Lichtverhältnisse, Bodenbeschaffenheit, Wasser- und Nährstoffversorgung sowie Pflanzabstände zwischen den Rosen und zu anderen Pflanzen? Dazu hat auch der Wetterverlauf eines Jahres einen Einfluss auf das Auftreten von Blattkrankheiten. In einem feuchten, kühlen Sommer ist beispielsweise der Befallsdruck höher. Es ist weiterhin ein Unterschied, ob eine Rosensorte ausgepflanzt ist oder in einem Kübel wächst, für den wieder gesonderte Bedingungen gelten. Mit den Angaben zur Blattgesundheit in unserem Katalog kennzeichnen wir, wie hoch die natürliche Toleranz der jeweiligen Sorte bezüglich Blattkrankheiten ist.
  • Nach der 2. Blüte bekommen die Blätter meiner Rose im Oktober/November Flecken, werden gelb und fallen ab.
    Dies ist ein natürlicher Prozess. Die Pflanzen bereiten sich durch das Einlagern der Nährstoffe in das Holz und das damit verbundene Abwerfen der Blätter auf die Winterruhe vor. Es kann von Sorte zu Sorte variieren, zu welchem Zeitpunkt der Laubfall erfolgt. Dies sollte nicht verwechselt werden mit dem Blattfall einer Rose, der durch eine Pilzinfektion ausgelöst wurde.

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„Jeder Genuss benötigt, um ihn zu erhalten, auch ein gewisses Maß an Arbeit.“
Steffen Noack, Rosenzüchter in dritter Generation